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The Bavaria Virtess 420 Fly is a luxury motor yacht built by the German shipyard Bavaria Yachts from 2012 to 2020. Designed in collaboration with Insenaval SL, the Virtess 420 Fly offers a combination of elegance, spaciousness and excellent seaworthiness. The Virtess line from Bavaria Yachts has been developed to offer a particularly luxurious experience on the water, characterized by high-quality materials, excellent workmanship and well thought-out room layouts. The yachts in this line are designed to offer both comfortable living on board and outstanding performance, making them particularly attractive to discerning charter guests.
The Virtess 420 Fly is ideal for families as it has three spacious cabins and two heads offering comfort and privacy. The large flybridge and spacious cockpit are perfect for shared meals and relaxing days in the sun. Groups of friends will appreciate the spacious social areas on board, which are ideal for sociable evenings and sunbathing. For sporty and ambitious motor yachtsmen, the Virtess 420 Fly offers the best handling characteristics and dynamic performance, ensuring a safe and comfortable experience even in more demanding conditions.
The Bavaria Virtess 420 Fly has won several awards, including the European Powerboat of the Year Award 2013 in the "Flybridge up to 55 feet" category, offering an ideal blend of luxury, space and performance for an unforgettable yachting vacation.
Šibenik - Marina Mandalina | Sat 04.07.26 - Sat 18.07.26 | 3 people |
Mit nachfolgenden Zeilen möchten wir Sie sachlich über verschiedene technische Vorkommnisse sowie über drei Ereignisse informieren, die während unseres Törns aufgetreten sind.
Technischer Zustand des Bootes:
Internetverbindung
Am Sonntag, 5. Juli, funktionierte die Internetverbindung nicht. Mit Unterstützung von Yachting2000 konnte sie wiederhergestellt werden. Im weiteren Verlauf der Ferien trat dasselbe Problem noch zweimal auf.
Klimaanlage
Am Sonntag, 5. Juli, konnte eine Störung der Klimaanlage telefonisch nicht behoben werden, weshalb ein Techniker zum Boot kam. Bereits am Montag, 6. Juli, fiel die Anlage erneut aus. Auf Anweisung des Technikers entlüfteten wir das System an der Pumpe, woraufhin die Klimaanlage wieder funktionierte. Im weiteren Verlauf fiel sie ungefähr jeden zweiten Tag erneut aus.
Schwarzwassertank-Sensor
Am 6. Juli löste der Sensor gegen 23:15 Uhr einen Alarm aus und zeigte stark schwankende Werte zwischen 13 und 137 Litern an. Diese Angaben waren für uns nicht nachvollziehbar, da wir die Toiletten an Bord nur selten genutzt und überwiegend die sanitären Anlagen in den Häfen aufgesucht hatten.
Gegen 23:30 Uhr kontaktierten wir den technischen Support. Der Fehler konnte nicht behoben werden. Nach Einschätzung des Technikers war der Sensor vermutlich verschmutzt. In Absprache mit ihm wurde der Sensor deshalb deaktiviert.
Energieversorgung
Da wir uns in der zweiten Woche nicht mehr in Häfen aufhielten, fiel der Ladezustand der Energieversorgung wiederholt so weit ab, dass Alarme ausgelöst wurden, teilweise auch nachts gegen 02:00 Uhr.
Wir betrieben den Generator jeweils morgens ungefähr eine Stunde und nachmittags mehr als zwei Stunden. Dennoch reichte die erzeugte Energie zunächst nicht aus. Nachdem wir zwei der drei Kühlschränke ausgeschaltet hatten, stabilisierte sich die Situation.
Ereignisse, für die eine Mitverantwortung unsererseits möglich ist:
Trimmstellung und Beschädigung an der Badeplattform
Am 5. Juli entstand bei uns der Eindruck, dass mit dem Motor beziehungsweise dem Fahrverhalten etwas nicht stimmen könnte. Deshalb fuhren wir am Montag, 6. Juli, nach Šibenik zurück und ließen das Boot durch einen Techniker überprüfen. Gemäss seiner Einschätzung war technisch alles in Ordnung.
Die mögliche Ursache unserer Unsicherheit erkannten wir erst später. Wir steuerten das Boot ausschliesslich von der Flybridge aus. Dort war keine Anzeige der Trimmstellung vorhanden. Beim Ablegen hatte ich die Trimmpositionen nicht kontrolliert. Diese standen zu diesem Zeitpunkt bei –5 beziehungsweise +17.
Beim Absenken der Badeplattform lag diese am linken Antrieb beziehungsweise Motor auf. Dabei wurde ein ungefähr 3 × 10 cm grosses Stück Polyester beschädigt beziehungsweise nach aussen gedrückt. Wir informierten Yachting2000 unverzüglich über den Vorfall.
Wir können unseren Anteil an diesem Ereignis grundsätzlich einordnen. Aufgrund der fehlenden Trimmanzeige auf der Flybridge und der unterschiedlichen Ausgangsstellungen der Trimmer bleibt für uns dennoch eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Gesamtsituation bestehen.
Leine im Backbordpropeller
Im Hafen von Prvić kontrollierte ich aufgrund der auffälligen Trimmstellung den Antrieb unter Wasser auf mögliche Schäden. Dabei stellte ich fest, dass sich eine Leine im Backbordpropeller verfangen hatte.
Wir können nicht nachvollziehen, wann oder wie die Leine in den Propeller gelangt ist. Wir fuhren erneut nach Šibenik, wo ein von Yachting2000 organisierter Taucher die Leine entfernte.
Sturm am 15. Juli
Am 15. Juli befanden wir uns während eines schweren Unwetters in der Blue Lagoon. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu ungefähr 50 Knoten wurde auf der Steuerbordseite eine Fensterschutzverkleidung vom Boot gerissen.
Am folgenden Morgen fanden wir die Verkleidung in ungefähr acht Metern Tiefe und konnten sie bergen. Auch über diesen Vorfall informierten wir Yachting2000 umgehend.
Zum betreffenden Unwetter existiert unter anderem folgender Medienbericht:
https://www.krone.at/4220975
Zusammenfassung
• Der Bootstyp und die Raumaufteilung waren für unsere Bedürfnisse grundsätzlich sehr passend.
• Der technische Zustand des konkreten Bootes war aus unserer Sicht jedoch anspruchsvoll. Insbesondere die wiederkehrenden Ausfälle der Klimaanlage, die Probleme mit der Energieversorgung sowie die Störungen bei Internet und Schwarzwassertank-Sensor führten während des Törns zu wiederholtem zusätzlichem Aufwand.
• Die Ereignisse, bei denen eine Ursache oder Mitverantwortung unsererseits möglich ist, möchten wir transparent darstellen und entsprechend klären. Beim Thema Trimmstellung bleiben für uns allerdings noch offene Fragen.
• Den Support von Yachting2000 haben wir als ausserordentlich gut erlebt. Das Team war jederzeit erreichbar, reagierte schnell und organisierte bei Bedarf technische Unterstützung. Aufgrund dieser Erfahrung würden wir grundsätzlich erneut bei Yachting2000 chartern, jedoch nicht noch einmal dieses konkrete Boot.
Unser Fazit
Wir hatten verschiedene Herausforderungen. Yachting2000 hat uns in allen Situationen professionell begleitet. Das hat uns ein sehr gutes Gefühl gegeben. Weiter möchten wir positiv erwähnen, dass wir für die entstandenen Schäden einen sehr fairen Preis erhalten haben. Dies wissen wir sehr zu schätzen und wir gingen mit einem guten Gefühl nach Hause.