Sat 12.09.26 - Sat 19.09.26 | 8 people |
Anbei ein Bericht, den ich so schon vor Ort mittels KI habe vorbereiten können, zum Besseren Verständnis, aktuell ist die Rückzahlung der einbehaltenen Kaution 2543,75€ noch nicht wieder eingegangen.
Der Service vor Ort war zwar durch ein sehr freundliches Team geprägt, der Wartungszustand der Flotte und der Ablauf der Prozesse weißt jedoch deutliches Verbesserungspotenzial auf.
1. Übernahme und Zustand der ersten Yacht
Check-in: Der Ablauf bei der Ankunft in der Marina war ungewöhnlich unstrukturiert. So mussten Kaution sowie Zusatzkosten (WiFi, Außenborder) direkt im Servicebüro hinterlegt werden, während zeitgleich bereits Teile der Crew an Bord gingen.
Übergabe & Mängel: Die eigentliche Übergabe fand am nächsten Morgen zwischen 9:00 und 10:00 Uhr statt. Mängel, die uns am Abend/in der Nacht aufgefallen waren, wurden direkt behoben. Dennoch gab es Versäumnisse bei Routineüberprüfungen (z. B. defekter Längenmesser der Ankerkette, ausgeschlagene Scharniere), die vorab hätten erkannt werden müssen.
Erster Tag: Gegen 12:00 Uhr konnten wir auslaufen. Die Nacht verbrachten wir bei ruhiger See vor Anker in einer Bucht.
2. Technischer Defekt & Yachtaustausch
Motorausfall: Am folgenden Morgen sprang die Steuerbordmaschine ohne unser Zutun nicht an. Positive Anmerkung: Die Kommunikation lief reibungslos über eine zuvor eingerichtete WhatsApp-Gruppe mit dem gesamten Serviceteam (Büro, Mechaniker, Stützpunktleiter).
Überbrückung der Ankerwinsch: Da die elektrische Ankerwinsch ohne die Steuerbordmaschine nicht funktionierte, wurden wir im Videocall angewiesen, die Kontakte der Winsch in der Bugkabine manuell zu überbrücken. Aufgrund des sehr spärlich ausgestatteten Werkzeugkastens an Bord mussten wir hierfür einen einfachen Maulschlüssel verwenden.
Yachtwechsel: Unter Verwendung der Backbordmaschine liefen wir den Hafen Ekinci an. Gegen 18:00 Uhr erhielten wir ein Ersatzboot (Bali 48). Der Bootswechsel verlief erneut sehr hektisch und unstrukturiert, da die Mitarbeiter zeitlich unter Druck standen, um noch am selben Abend zurück in die Ursprungsmarina zu gelangen.
3. Mängel an der Ersatzyacht
Rigg & Segel: Beim Setzen des Großsegels stellte sich heraus, dass der Mast so stark durchgetrimmt war, dass sich das Segel aufgrund der Biegung nicht ordentlich durchsetzen ließ.
Watermaker & Batterieanzeige: Der Watermaker war funktionsunfähig (laut Vercharterer hätte der Filter rückgespült werden müssen). Zudem war das Display der Batterieanzeige defekt.
Außenbordmotor: Beim Ankern in einer Bucht fiel der Motor des Dinghis nach kurzer Zeit wegen Überhitzung aus (vermutlich ein defekter Impeller wegen mangelnder Wartung).
4. Rückgabe & Kautionsabwicklung
Rückgabe der Yacht: Die Rückgabe verlief hektisch; drei verschiedene Mitarbeiter kontrollierten parallel unterschiedliche Bereiche, anstatt strukturiert eine Checkliste durchzugehen.
Erstattung Außenborder: Die extra gebuchte Pauschale für den Außenborder (150 €) wurde uns anstandslos zurückerstattet.
Kautionsrückgabe: Bei der Rückgabe der Kaution gab es Probleme. Anstelle einer Reservierung/Freigabe wurde die Kreditkarte tatsächlich belastet. Eine Rückbuchung vor Ort war aufgrund angeblicher technischer Probleme nicht möglich, was bei uns ein sehr ungutes Gefühl hinterlässt.
Fazit: Wir möchten betonen, dass das Personal vor Ort durchgehend sehr freundlich, bemüht und zuvorkommend war. Allerdings entspricht der Wartungs- und Ausrüstungszustand der Flotte sowie die Struktur der Abläufe nicht dem Standard, den man bei einer professionellen Charter erwartet.
Wir bitten Sie, diesen Sachverhalt mit der Partnerfirma vor Ort zu besprechen und uns bezüglich des Status der Kautionsrückerstattung eine kurze Rückmeldung zu geben.